Neun Spieler in Front

Dass das GRENKE Chess Open eines der härtesten Turniere der Welt ist, zeigte sich zu Beginn der 4. Runde. Mehrere Spieler entschlossen sich schnell ins Remis einzuwilligen, um Kräfte für die kommenden Aufgaben zu sparen. Unter ihnen gehörten Andrey Sumets und Nikita Vitiugov, die ihre Partie schon beendet hatten, bevor andere Akteure in den Spielsaal erst eintrudelten. Natürlich wurde im großen Feld auch gekämpft und neun starke Titelträger führen nach vier Runden das Turnier an. Zu ihnen gehört auch der Schwede Nils Grandelius im Bild.

 

Mit Maxim Matlakov, Richard Rapport und Alexander Moiseenko liegen drei der absoluten Top-Favoriten an der Spitze. Während Matlakov und Rapport leichtes Spiel hatten, musste Moiseenko immerhin gut vier Stunden in Anspruch nehmen, um den Serben Dusan Popovic in die Knie zu zwingen. Unter den neun Führenden findet sich mit Rasmus Svane immerhin ein deutscher Spieler. Neben sieben Großmeistern haben sich zwei internationale Meister in die Spitzengruppe gespielt. Mit Meilis Annaberdiev (Turkmenistan) und Thai Dai Van Nguyen (Tschechien) handelt es sich um zwei "Exoten". Annaberdiev überzeugte in der 4. Runde mit einem glatten Sieg gegen Sebastian Bogner.

Große Überraschungen blieben auch in der 4. Runde aus. Es gibt zwar einige Titelträger, die sich schwer tun und ins Remis einwilligen, doch Niederlagen der Favoriten sieht man selten. Zu den Favoriten, die sich im weiten Feld befinden, gehören Etienne Bacrot und Gata Kamsky, die in der 4. Runde ihre zweites Remis abgaben.

Die Paarungen der 5. Runde an der Spitze lauten:

1 24 Erdos, Viktor 2 Matlakov, Maxim   -  
2 28 Papp, Gabor 4 Rapport, Richard   -  
3 36 Svane, Rasmus 6 Moiseenko, Alexander   -  
4 68 Annaberdiev, Meilis 10 Grandelius, Nils   -  
5 1 Vitiugov, Nikita 80 Nguyen, Thai Dai Van